Glaucostegus typus: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 4. Dezember 2019, 18:37 Uhr

(Anonymous [Bennett], 1830)


Taxonavigation: Rhinopristiformes
Überreich: Eukaryota

Reich: Animalia
Stamm (Phylum): Chordata
Klade/Unterstamm (Clade/Subphylum): Craniata
Unterstamm (Subphylum): Vertebrata
Infrastamm (Infraphylum): Gnathostomata
Klasse: Chondrichthyes
Unterklasse: Elasmobranchii
Infraklasse: Euselachii
Division/Kohorte: Neoselachii
Subdivision/Unterkohorte: Batoidea
Überordnung: Batomorphii
Ordnung: Rhinopristiformes

Familie: Glaucostegidae
Gattung: Glaucostegus

Synonyme

Rhinobatus typus (Anonymous [Bennett], 1830)

Rhinobatus armatus Gray, 1834

Rhinobatos batillum Whitley, 1939

Lokale Bezeichnung

Giant Shovelnose Ray

Glaucostegus typus -- (C) Erwin Schraml

Typen

Holotypus: BMNH 1852.8.30.17 (trocken) Sumatra.
Typusfundort: Sumatra, Indonesien; Indien.

Etymologie

.

Verbreitung

Indo-West Pazifik: Indien, über Indonesien nach Nordaustralien, im Norden nach Thailand (nicht auf den Philippinen, möglicherweise in Melanesien).

IUCN Status

IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) = Weltnaturschutzunion Rote Liste bedrohter Arten

Die Gefährdungsstufen gemäß IUCN

EX Extinct (ausgestorben)

EW Extinct in the Wild (in der Natur ausgestorben)

CR Critically Endangered (vom Aussterben bedroht)

EN Endangered (stark gefährdet)

VU Vulnerable (gefährdet)

NT Near Threatened (potenziell gefährdet)

LC Least Concern (nicht gefährdet)

RE Regionally Extinct (regional oder national ausgestorben)
DD Data Deficient (ungenügende Datengrundlage)
NE Not Evaluated (nicht beurteilt)
Status: Stand 27.11.2018:

VU Vulnerable (gefährdet)

Grund für die Gefährdungseinstufung: Die Flossen von G. typus werden weithin als die wertvollsten von Elasmobranchiern angesehen, es besteht deshalb ein erheblicher Anreiz für Fischer, die Flossen von großen Individuen zu entfernen, wenn sie entweder als Zielfang oder als Beifang gefangen werden. Glaucostegus typus wird in Indonesien häufig als Beifang in der Fischerei angelandet. Fischereien, die auf die Rhynchobatiden in Ostindonesien abzielen, z. B. auf den Aru-Inseln und Merauke (Papua), fangen diese Art oft, jedoch im Allgemeinen in geringer Anzahl.

Da Jungfische dieser Art flache Sandebenen und Mangrovenmündungen bewohnen, herrscht ein intensiver Fischereidruck, z. B. durch Kiemennetze, Fallen und Zugnetze, in solchen Küstengebieten in ganz Indonesien, z. B. in Merauke (Papua). Diese haben höchstwahrscheinlich eine starke Auswirkung auf diese Art.

Solche Bedrohungen für diese Art in Australien und Ozeanien scheinen sich eher auf Ost-Indonesien (z. B. Papua) zu beschränken. Es gibt keine Zielfischerei auf G. typus in Australien, aber es ist ein bekannter Beifang von Grundschleppnetzfischereien in der Region. In Nordaustralien stellt diese Art einen geringfügigen Teil der Fänge in der nördlichen Schleppnetzfischerei auf Garnelen dar. Seit der Einführung von obligatorischen Schildkröten-Ausschlussgeräten (TEDs) in dieser Fischerei im Jahr 2000 wurde die Zahl der großen Individuen dieser Elasmobranchen die dabei mitgefangen wurden weiter reduziert. In den Küstenregionen in Nordaustralien ist der Druck auf jugendliche G. typus wahrscheinlich nur begrenzt ausgeprägt.

Literatur

Links