Leptopanchax sanguineus

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Costa, 2019


Taxonavigation: Aplocheiloidei
Überreich: Eukaryota

Reich: Animalia
Stamm (Phylum): Chordata
Klade/Unterstamm (Clade/Subphylum): Craniata
Unterstamm (Subphylum): Vertebrata
Infrastamm (Infraphylum): Gnathostomata
Megaklasse/Überklasse: Osteichthyes
Überklasse/Klasse: Actinopterygii
Klasse/Infraklasse: Actinopteri
Unterklasse: Neopterygii
Infraklasse: Teleostei
Überordnung: Acanthopterygii
Subdivision: Percomorphaceae
Serie: Ovalentaria
Kladus/Unterserie: Atherinomorpha
Ordnung: Cyprinodontiformes
Unterordnung: Aplocheiloidei

Familie: Rivulidae
Unterfamilie: Cynolebiinae
Gattung: Leptopanchax

Leptopanchax sanguineus ♂ Zeichnung -- (C) Costa, W.J.E.M. (2019) in: Zookeys, 867: 73-85.

Typen

Holotypus: MNRJ 51331 .
Siehe: Eschmeyer, W.N., Fricke, R. & Van der Laan, R. (eds.) 2020. Catalog of Fishes electronic version
Typusfundort: Brasilien, Bundesstaat Rio de Janeiro, Gemeinde Magé, temporärer Sumpf innerhalb eines dichten feuchten Waldes in einem privaten Reservat (Naturschutzgebiet des Campo Escoteiro Geraldo Hugo Nunes), Einzugsgebiet des Rio Magé, in der Nähe des Dorfes Citrolândia, 22°34'57"S , 43°02'08"W (Karte), Höhe ca. 30 m über dem Meeresspiegel.

Etymologie

Der Name sanguineus aus dem Lateinischen bedeutet blutfarben und ist eine Anspielung auf die bei Männchen vorherrschende Rotfärbung, die unter neotropischen Killifischen einzigartig ist.

Verbreitung

Leptopanchax sanguineus ist von Exemplaren bekannt, die zwischen 1985 und 1987 an einem einzigen Ort gesammelt wurden. Die Sammelstelle befand sich in einem dichten feuchten Wald, der aus einem gut erhaltenen Fragment von etwa 200.000 m2 des ursprünglichen Waldes bestand, der früher die Ebenen um das Küstengebirge bewuchs. Dieser Wald ist ein Campingplatz, der von einer Gruppe Pfadfinder (Campo Escoteiro Geraldo Hugo Nunes) genutzt wird. Es wird von kleinen Bächen aus dem Magé-Becken (auch als Roncador-Becken bekannt) entwässert. Leptopanchax sanguineus wurde in temporären Sumpfkanälen gefunden, die sich in kleinen Vertiefungen befanden, aber nicht in direktem Kontakt mit den umgebenden Bächen standen. Diese Kanäle waren flach, etwa 20 cm tief, mit klarem, leicht gelblichem Wasser und ohne aquatische Vegetation. Das Wasser war sauer, der pH-Wert lag nach Regenfällen üblicherweise bei 4,8 bis 6,0, und der Boden bestand aus dichtem Streu. L. sanguineus wurde seit 1987 nicht mehr gefunden und ist möglicherweise in der Gegend ausgestorben.

IUCN Status

IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) = Weltnaturschutzunion Rote Liste bedrohter Arten

Die Gefährdungsstufen gemäß IUCN

EX Extinct (ausgestorben)

EW Extinct in the Wild (in der Natur ausgestorben)

CR Critically Endangered (vom Aussterben bedroht)

EN Endangered (stark gefährdet)

VU Vulnerable (gefährdet)

NT Near Threatened (potenziell gefährdet)

LC Least Concern (nicht gefährdet)

RE Regionally Extinct (regional oder national ausgestorben)
DD Data Deficient (ungenügende Datengrundlage)
NE Not Evaluated (nicht beurteilt)

Status: Stand 1.08.2019: NE Not Evaluated (nicht beurteilt)
Gefahren für diese Art: (nicht beurteilt); aber in der Erstbeschreibung wird die Art als wahrscheinlich ausgestorben bezeichnet.

EX Extinct (ausgestorben)


Literatur

  • Costa, W.J.E.M. 2019. Description of a new species of cynopoeciline killifish (Cyprinodontiformes, Aplocheilidae), possibly extinct, from the Atlantic Forest of south-eastern Brazil. Zookeys, 867: 73-85. (doi) Zitatseite [: 75, 1, 2A, !!]

Links