Cynolebias elegans Costa

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Costa, 2017


Taxonavigation: Aplocheiloidei
Überreich: Eukaryota

Reich: Animalia
Stamm (Phylum): Chordata
Klade/Unterstamm (Clade/Subphylum): Craniata
Unterstamm (Subphylum): Vertebrata
Infrastamm (Infraphylum): Gnathostomata
Megaklasse/Überklasse: Osteichthyes
Überklasse/Klasse: Actinopterygii
Klasse/Infraklasse: Actinopteri
Unterklasse: Neopterygii
Infraklasse: Teleostei
Überordnung: Acanthopterygii
Subdivision: Percomorphaceae
Serie: Ovalentaria
Kladus/Unterserie: Atherinomorpha
Ordnung: Cyprinodontiformes
Unterordnung: Aplocheiloidei

Familie: Rivulidae
Unterfamilie: Cynolebiinae
Gattung: Cynolebias

Cynolebias elegans Weibchen -- (C) Costa, W.J.E.M. (2017) in: Zoosystematics and Evolution, 93 (2): 333–341.
Cynolebias elegans Männchen -- (C) Costa, W.J.E.M. (2017) in: Zoosystematics and Evolution, 93 (2): 333–341.

Typen

Holotypus: UFRJ 9431.
Paratypen: UFRJ 9350 (1, 1), 6890 (2, 1).
Typusfundort: Brasilien: Bundesstaat Bahia: Gemeinde Pindaí: temporärer Pool in der Nähe der Straße BR-122, ca. 8 km südlich des Dorfes Pindaí, Mata Veado Creek Überflutungsfläche, Verde Grande River Einzug, São Francisco River Becken, 14°33'39"S, 42°42'10"W (Karte), Höhe ca. 630 m ü.d.M.

Etymologie

Vom lateinischen elegans (= elegant, fein), eine Anspielung auf das unverwechselbare allgemeine Erscheinungsbild der Spezies, mit Männchen, die einen relativ schlanken Körper mit langen unpaaren Flossen kombinieren.

Verbreitung

Cynolebias elegans ist von einem einzigen Fundort bekannt, einem temporären Pool im Einzug des Rio Verde Grande, Bahia, Brasilien (14°33'39"S, 42°42'10"W, Höhe ca. 630 m ü.d.M). Dieser Pool wurde erstmals im Januar 2002 erforscht, als die einzige dort gefundene Art Hypsolebias mediopapillatus (Costa, 2006) war. Zu dieser Zeit war der Pool dicht von Wasserpflanzen bedeckt und Stachelbüschen umrandet, was den Zugang zum Pool erschwerte, außer in einem Abschnitt näher an der Straße. Bei einem zweiten Besuch im Januar 2005 war in der Gegend Vieh eingeführt worden und die ursprüngliche Vegetation war durch Gras ersetzt. Sowohl Cynolebias oticus als auch Hypsolebias mediopapillatus waren reichlich vorhanden, aber nur sechs Exemplare von Cynolebias elegans (die Typenserie) und ein Hypsolebias fulminantis (Costa & Brasil, 1993) wurden gesammelt. In mehreren anderen entlang der Straße gefundenen Pools wurden viele Exemplare von C. oticus, C. leptocephalus und Hypsolebias mediopapillatus gefunden, aber sowohl C. elegans als auch Hypsolebias fulminantis fehlten. Die Typuslokalität und die benachbarten Pools wurden im Mai 2009 und Januar 2010 erneut beprobt, es wurde jedoch kein Exemplar von Cynolebias elegans gefunden. Neue Besuche fanden im Januar und Mai 2017 statt, aber die Typuslokalität war in hohem Maße zu einem dauerhaften Pool modifiziert worden, der nur kleine, nicht identifizierte Characiformes enthielt. Diese Feld-Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass Cynolebias elegans eine seltene, vom Aussterben bedrohte Art ist, wenn nicht schon ausgestorben ist.

IUCN Status

IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) = Weltnaturschutzunion Rote Liste bedrohter Arten

Die Gefährdungsstufen gemäß IUCN EW Extinct in the Wild (in der Natur ausgestorben)
CR Critically Endangered (vom Aussterben bedroht)
EN Endangered (stark gefährdet)
VU Vulnerable (gefährdet)
NT Near Threatened (potenziell gefährdet)
LC Least Concern (nicht gefährdet)
RE Regionally Extinct (regional oder national ausgestorben)
DD Data Deficient (ungenügende Datengrundlage)
NE Not Evaluated (nicht beurteilt)

Status: Stand 20.10.2017: NE Not Evaluated (nicht beurteilt)

Literatur

  • Costa, W.J.E.M. 2017. Description of two endangered new seasonal killifish species of the genus Cynolebias from the São Francisco River basin, Brazilian Caatinga (Cyprinodontiformes, Aplocheilidae). Zoosystematics and Evolution, 93 (2): 333–341. (doi) Zitatseite [: 334ff, !!]

Links