Austrolebias wichi

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Alonso et al., 2018


Taxonavigation: Aplocheiloidei
Überreich: Eukaryota

Reich: Animalia
Stamm (Phylum): Chordata
Klade/Unterstamm (Clade/Subphylum): Craniata
Unterstamm (Subphylum): Vertebrata
Infrastamm (Infraphylum): Gnathostomata
Megaklasse/Überklasse: Osteichthyes
Überklasse/Klasse: Actinopterygii
Klasse/Infraklasse: Actinopteri
Unterklasse: Neopterygii
Infraklasse: Teleostei
Überordnung: Acanthopterygii
Subdivision: Percomorphaceae
Serie: Ovalentaria
Kladus/Unterserie: Atherinomorpha
Ordnung: Cyprinodontiformes
Unterordnung: Aplocheiloidei

Familie: Rivulidae
Unterfamilie: Cynolebiinae
Gattung: Austrolebias

Austrolebias wichi ♀ -- (C) Alonso et al. (2018) in: PLoS ONE, 13 (5): e0196261.
Austrolebias wichi ♂ -- (C) Alonso et al. (2018) in: PLoS ONE, 13 (5): e0196261.

Typen

Holotypus: IBIGEO-I 443.
Paratypen: CI-FML 7285 (3, 2); IBIGEO-I 444 (2, 2).
Typusfundort: Argentinien: Provinz Salta: Department San Martín: nähe der Stadt Padre Lozano: temporärer Teich neben der Straße RP 53, Bermejo River Becken, Paraná River Becken, 23°13'2.81"S, 63°49'12.66"W (Karte), 274 m ü.d.M.

Etymologie

Der Name wichi ist ein Hinweis auf das Vorkommen der Art in der Region West-Chacoan, wo die Wichí-Ureinwohner in mehreren Siedlungen sehr nah an der Typuslokalität leben.

Verbreitung

Austrolebias wichi ist nur von seiner Typuslokalität, einem saisonalen Paläokanal aus dem Bermejo-Becken (Paraná-Becken) im Nordwesten Argentiniens bekannt, in der Nähe von Padre Lozano, neben der Straße RP 53 (23˚13'2.81 "S, 63˚49 "12,66" W, Höhe 274 m über dem Meeresspiegel). Obwohl dieses Gebiet mindestens seit den 50er Jahren Gegenstand von Fischaufsammelarbeiten ist, z.B. wurden von S. Pierotti viele Lots in den wichtigsten ichthyologischen Sammlungen Argentiniens eingelagert, wurde sie nirgendwo anders erfasst. Die Autoren haben den größten Teil des Gebiets in der WC-Region nördlich und südlich des Bermejo-Beckens seit 2005 in mehr als 12 Expeditionen erkundet und konnten diese Art nicht an einem anderen Ort als dem Typusort sammeln. In einigen Jahren waren sie nicht einmal in der Lage, sie dort zu sammeln und sie war immer weniger häufig als die anderen syntopischen Killifische. Die Typuslokalität ist von überwiegend transgenen Sojabohnenplantagen umgeben, wo regelmäßig Herbizide und andere Chemikalien verwendet werden, die diese Umgebung sehr wahrscheinlich beeinflussen. Beim letzten Besuch der Autoren dort, im März 2017, konnten sie keine Exemplare dieser Art sammeln. In Anlehnung an die Kategorien und Kriterien der IUCN betrachten sie diese Art aufgrund des geringen Verbreitungsgebietes und des starken Rückgangs der Population als kritisch gefährdet.

IUCN Status

IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) = Weltnaturschutzunion Rote Liste bedrohter Arten

Die Gefährdungsstufen gemäß IUCN EW Extinct in the Wild (in der Natur ausgestorben)
CR Critically Endangered (vom Aussterben bedroht)
EN Endangered (stark gefährdet)
VU Vulnerable (gefährdet)
NT Near Threatened (potenziell gefährdet)
LC Least Concern (nicht gefährdet)
RE Regionally Extinct (regional oder national ausgestorben)
DD Data Deficient (ungenügende Datengrundlage)
NE Not Evaluated (nicht beurteilt)

Status: Stand 18.05.2018: NE Not Evaluated (nicht beurteilt)
Grund für die Gefährdungseinstufung: (nicht beurteilt)

Literatur

Links